Drei Männer beleidigen einen 27-jährigen Geflüchteten aus Somalia im Georg-Dreke-Ring rassistisch, und attackieren ihn anschließend hinterrücks körperlich. Die Täter werden von der Polizei gestellt.
Prenzlau

Drei Männer beleidigen einen 27-jährigen Geflüchteten aus Somalia im Georg-Dreke-Ring rassistisch, und attackieren ihn anschließend hinterrücks körperlich. Die Täter werden von der Polizei gestellt.
Rechte bepöbeln zwei 18-jährige Punker und beleidigen diese als “dreckige Zecken”. Als die beiden Betroffenen sich dies nicht gefallen lassen, wird einer von ihnen von einem Rechten mit einer Bierflasche ins Gesicht geschlagen, der andere zu Boden gebracht und getreten.
Aus einem vorbeifahrenden Auto heraus wird ein 41-jähriger Somalier mit einem Gegenstand beworfen.
Ein Student aus Kamerun wird an der Haltestelle Stadthalle gegen 21:30 Uhr von einem Mann rassistisch beleidigt und mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Angreifer zerreißt das T-Shirt des Studenten. Diesem gelingt es mit Unterstützung mehrerer Passant_innen den Täter an der Flucht zu hindern bis die Polizei eintrifft.
Ein 42-jähriger Mann wird von einer Person antisemitisch beleidigt und dann geschlagen. Des Weiteren wird die Begleitperson des Betroffenen von dem Täter gezwungen den sogenannten Hitlergruß zu skandieren.
Ein 31-Jähriger wird von einem Mann rassistisch beleidigt und geschlagen.
Ein 52-jähriger Kenianer stellt gerade sein Auto ab, als ihn zwei Angreifer wiederholt rassistisch beleidigen und mit der Faust ins Gesicht schlagen.
Ein 26-Jähriger wird von einem Mann rassistisch beleidigt und geschlagen.
In den frühen Morgenstunden brennt eine ehemalige Sportlergaststätte, die sich auf dem Gelände der zukünftigen Flüchtlingsunterkunft in Uckely befindet, bis auf die Grundmauern ab. Die Feuerwehr geht eindeutig von Brandstiftung aus, da mehrere Brandherde vorhanden sind.
Am Abend beschuldigt ein Mann einen somalischen Geflüchteten an einem Imbiss, sein Handy gestohlen zu haben, und beleidigt ihn rassistisch. Als dieser die Beschuldigungen zurückweist, zerbricht der Mann eine Bierflasche, greift ihn unvermittelt an und fügt ihm eine tiefe Schnittwunde nahe der Halsschlagader zu. Der Betroffene kann flüchten und die Polizei informieren. Er muss für mehrere Tage stationär im Krankenhaus behandelt werden. Ein Geflüchteter aus Kamerun, der dem Somalier zu Hilfe eilt, wird ebenfalls mit der Bierflasche schwer verletzt. Die Polizei ergreift einen 37-jährigen Tatverdächtigen und ermittelt wegen zweifachen versuchten Totschlags.
Drei mutmaßliche Neonazis greifen eine Veranstaltung des Vereins Slubfurt auf dem Brückenplatz an. Sie treten gegen Informationssäulen, beschimpfen und bedrohen deutsche und polnische Teilnehmer_innen. Einem syrischen Arzt wird gedroht, ihm den Kopf abzuschneiden. Als einer der Organisator_innen die Polizei anruft, wird ihm das Handy aus der Hand geschlagen und er zu Boden gestoßen.
Zwei betrunkene Männer zeigen am Abend im Lennépark einem Mann “Hitlergruß”. Als dieser fragt, was das solle, beleidigen sie ihn rassistisch und attackieren ihn mit Schlägen und Tritten. Der Betroffene muss mit Verletzungen an Kopf und Hand im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei nimmt zwei Tatverdächtige in Gewahrsam. Nur der schnelle Anruf einer couragierten Zeugin verhinderte Schlimmeres.
Gegen 1:00 Uhr morgens wird ein Mann im Bereich der Tankstelle Laugkfeld von drei Männern rassistisch beleidigt. Die Männern erpressen Geld von dem Angegriffenen und schlagen ihn. Danach flüchten die Angreifer.
Am frühen Abend wird in der Innenstadt ein Mann von einem anderen Mann rassistisch beleidigt und auf den Kopf geschlagen. Der Betroffene versucht zu fliehen, aber der Angreifer tritt ihm gegen das Schienbein, zerreißt sein T-Shirt und stößt ihn zu Boden. Der Angegriffene flüchtet zunächst in ein Straßencafé und dann in ein Elektrofachgeschäft, da der Angreifer ihn weiterhin verfolgt. Hier verständigen Passanten die Polizei und der Angreifer lässt von ihm ab.
Eine kenianische Frau und ihr kenianischer Begleiter werden beim Aufschließen der Haustür des Mehrfamilienhauses, in dem sie wohnt, von einem Nachbarn und seinen Freunden aus dem Fenster heraus rassistisch beleidigt. Sie sollen hingehen, wo sie herkommen. Einer der Männer im Fenster droht mit einem Küchenmesser, ein anderer zückt ein Springmesser. Wenige Wochen zuvor war die Frau nachts in ihrer Wohnung von Unbekannten zu Boden geschlagen und getreten worden.
Drei alternative Jugendliche werden auf ihrem Weg zu Protesten gegen eine Kundgebung der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ am Bahnhof von Neonazis angegriffen. Diese halten mit quietschen Reifen direkt vor ihnen, drei der Neonazis steigen aus dem Auto und pöbeln sie an. Einer der Angreifer ergreift die Fahnenstange eines Gegendemonstranten und versucht diesen mit der Hand zu schlagen. Nur durch geschicktes Losreißen und dem Eingreifen anwesender Polizeibeamter wird der Schlag verhindert. Die Neonazis werden später bei der Kundgebung des „III. Weges“ gesehen.
Während einer Demonstration schlägt ein Rechter auf Gegendemonstrant_innen ein.
Drei Geflüchtete werden im Ort von einem Mann angesprochen und nach einem Feuerzeug gefragt. Als sie sagen, dass sie keines haben, besprüht der Täter einen der Männer mit Pfefferspray. Als der Freund des Angegriffenen schlichten will, wird er vom Täter mit einem Kuhfuß geschlagen. Wenig später werden die drei Betroffenen aus einem Auto heraus bedroht.
Nachdem ein Mann einen 29-Jährigen rassistisch und sexuell diskriminierend beleidigt, schlägt er auf ihn ein.
Am Nachmittag filmt ein Betrunkener eine Frau mit vier Kindern, beleidigt sie rassistisch und droht sie zu töten. Eine Zeugin stellt sich dazwischen und bekommt einen Schlag ins Genick. Der Mann wirft eine Bierflasche nach einem weiteren Zeugen, der eingreifen will, und schleudert einen Werbeaufsteller in Richtung umstehender Passanten. Anschließend droht er mit einer Schreckschusswaffe und flüchtet. Die Polizei kann den Täter später in Gewahrsam nehmen.
Zwei Männer werden auf dem Gelände der Geflüchtetenunterkunft von vier Jugendlichen außerhalb des Geländes beschimpft und mit Steinen beworfen. Glücklicherweise wird niemand getroffen.
Ein 27-Jähriger wird aus rassistischen Gründen angegriffen und geschlagen.
Vier Männer und drei Frauen ziehen angetrunken vor die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete und grölen rassistische Parolen. Eine auf die Bewohner_innen geworfene Bierflasche verfehlt nur knapp ihr Ziel.
Eine Frau aus Tschetschenien wird von einem 26-jährigen Cottbuser in einem Einkaufsmarkt bedrängt und beleidigt. Der Mann schubst die Frau gegen einen Pfandautomaten und rammt einen Einkaufswagen gegen ihren Körper. Nachdem die Frau sich der Situation entziehen kann, trifft der Mann außerhalb des Marktes erneut auf die Frau. Dort nimmt er ihren Einkaufswagen und rammt ihn ihr gegen den Bauch. Die Frau kann den Angriff größtenteils erfolgreich abwehren. Besucher_innen und eine Verkäuferin werden auf den Angriff aufmerksam und verständigen die Polizei. Nach Aussage der Polizei ist der Mann der rechten Szene zuzuordnen.
Unbekannte Täter werfen mit einem Stein die Fensterscheibe des Infocafés “Der Winkel” in Bad Belzig ein. Für den folgenden Tag ist dort eine Veranstaltung mit einem Holocaust-Überlebenden geplant. In den folgenden Wochen werden die Scheiben des Infocafés drei weitere Male beschädigt bzw. eingeworfen.
Unbekannte Täter werfen mit einem Stein die Fensterscheibe des Infocafés “Der Winkel” in Bad Belzig ein. Für den folgenden Tag ist dort eine Veranstaltung mit einem Holocaust-Überlebenden geplant. In den folgenden Wochen werden die Scheiben des Infocafés drei weitere Male beschädigt bzw. eingeworfen.
Ein eritreeischer Asylsuchender wird beim Warten an der Bushaltestelle von einem ihm unbekannten Mann mit dem Fahrrad angefahren. Der Täter tritt nach ihm. Der Betroffene wird nicht verletzt.
Eine Karte mit den rechten Angriffen in Brandenburg 2014 aus: Rechtes Land – Atlas zur extremen Rechten
mehr...Ein Person beleidigt einen 48-jährigen Geflüchteten und versucht diesen zu schlagen.
Eine Frau stößt aus rassistischen Motiven einer 33-jährigen schwangeren Geflüchteten einen Einkaufswagen gegen den Körper.