Hohen Neuendorf

Beim Hohen Neuendorfer Stadtfest werden Wahlkämpfende der Partei „Die Linke“ angegriffen. Besucher bepöbeln einen 15-jährigen Jugendlichen, der beim Abbau des „Linken“-Infostands hilft. Der Jugendliche bittet daraufhin das Linken-Wahlkampfteam um Unterstützung. Zwei AfD-Anhänger, erkennbar durch die AfD-Schlüsselbänder, die sie um den Hals tragen, beschimpfen die Anwesenden. Einer der Täter droht dem Jugendlichen Gewalt an, woraufhin der ebenfalls anwesende ehemalige Bürgermeister, 67 Jahre alt, versucht die Situation zu deeskalieren. Als die beiden abermals den Jugendlichen verbal attackieren, geht der 67-Jährige dazwischen. Daraufhin stößt der Täter ihn zu Boden und macht sich anschließend über den am Boden liegenden Betroffenen lustig.

Oranienburg

Ein 61-jähriger Mann beschmiert in der Lehnitzstraße ein Plakat der Partei „Bündnis 90/Die Grünen“. Als eine Radfahrerin ihn darauf anspricht und fotografiert, stößt er sie vom Fahrrad zu Boden, tritt auf sie ein und beschimpft sie. Erst als Autos anhalten, lässt er von der Betroffenen ab.

Potsdam

Beim Dorffest im Stadtteil Golm singen rechte Jugendliche lauthals zum Partyhit von Gigi D’Agostino eine rassistische Parole. Als ein Besucher dies beobachtet und den Kopf schüttelt, um seine Missbilligung auszudrücken, pöbeln die Jugendlichen ihn an und beleidigen ihn. Der Besucher versucht zu deeskalieren, zieht sich zurück. Die Jugendlichen verfolgen ihn, schubsen ihn und schlagen ihm sein Getränk aus der Hand. Ein Freund von ihm will ihm helfen und geht dazwischen. Der Betroffene wird von den drei Tätern, die zwischen 17 und 19 Jahre alt sind, schwer verletzt. Die Angreifer beschimpfen den 41-jährigen Mann, schubsen ihn und reißen ihn zu Boden. Dort wird er weiter geschlagen, bis er bewusstlos wird.

Oranienburg

An der Havel Passage beleidigt der 56-jährige Täter drei Wahlkampfhelferinnen der Grünen, als diese ihn beim Flyer verteilen ansprechen. Er beschimpft die drei Betroffenen und droht ihnen Gewalt an. Anschließend entreißt er die Umhängetasche der Stadtverordneten sowie Wahlkampfmaterial und wirft diese im weiten Bogen auf die Straße.

Nuthetal

Im Umfeld des Bahnhofs Rehbrücke fährt ein unbekannter Täter den 29jährigen Betroffenen kamerunischer Nationalität absichtlich mit seinem Auto an. Der Betroffene wird schwer verletzt, der Täter fährt weiter und lässt den Betroffenen verletzt liegen. Mehrere Passant*innen bieten dem Verletzten Hilfe an.

Potsdam

Ein Autofahrer lenkt bewusst und unvermittelt direkt auf einen Mann aus Kamerun zu, als dieser mit dem Roller unterwegs ist. Das Fahrzeug trifft den Betroffenen am Bein. Er traut sich nicht, die Polizei zu informieren. Erst als die Verletzungsfolgen unerträglich werden und er sich in medizinische Behandlung begibt, kann er sich dazu durchringen, Strafanzeige zu stellen.

Hohen Neuendorf

Der unbekannte Täter beschimpft einen 68-jährigen ehrenamtlichen Wahlkampfhelfer der Partei “Bündnis 90/Die Grünen”, als dieser Flyer verteilt. Der Täter schlägt und tritt den Betroffenen und entreißt ihm die Tasche mit den Flyern. Dabei wird der Betroffene leicht verletzt.

Fürstenwalde/Spree

Drei unbekannte Täter bewerfen eine Familie mit zwei Kindern aus rassistischen Motiven mit Äpfeln. Dabei wurden sie glücklicherweise nicht getroffen. Die betroffene Familie besteht aus einem 5 Jahre sowie 8 Jahre alten Jungen, einem 38 Jahre alten Mann syrischer Staatsangehörigkeit sowie einer 32 Jahre alten Frau mit deutscher Staatsangehörigkeit.

Cottbus

In Cottbus hängt eine Politikerin zusammen mit Familienmitgliedern Plakate für den Landtagswahlkampf auf. Eine 29-jährige Frau wird auf die Gruppe aufmerksam und beleidigt sie rassistisch; u.a. mit den Worten “Ihr seid keine Menschen” und sinngemäß “das Grundgesetz gilt nicht für euch”. Im weiteren Wortgefecht versucht die Täterin ein Wahlplakat aus den Händen der Politikerin zu reißen und droht damit die Brille zu zerstören. Nach den Worten “wenn ich Sie jetzt schlage, sind Sie schwärzer als sie jetzt sind” packt die Täterin ihr an den Hals und schlägt ihr in den Nacken. Die Betroffene muss im Krankenhaus behandelt werden.