Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg
Die Opferperspektive ist die zentrale Anlaufstelle in Brandenburg für Betroffene, Angehörige und Zeug*innen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Wir bieten vertrauliche, kostenlose und unabhängige Beratung – bei Bedarf auch mehrsprachig – und unterstützen Betroffene bei der Durchsetzung ihrer Rechte.

Angebote
Beratung
Wir beraten Menschen, die in Brandenburg aus rechten, rassistischen oder antisemitischen Motiven angegriffen wurden – vertraulich, kostenlos und unabhängig.
Dokumentation
Wir dokumentieren rechte Gewalt in Brandenburg, machen sie öffentlich sichtbar und bieten Informationen und Hintergründe aus der Sicht der Betroffenen.
UNTERSTÜTZUNG
Wir unterstützen Menschen und Initiativen, die sich gegen rechte Gewalt engagieren und für Betroffene einsetzen – mit Beratung, Fortbildungen und Materialien.
8. Juni 2026 Vor 30 Jahren wurde Noël Martin in Mahlow von Neonazis angegriffen. 2020 starb er an der Spätfolgen des Angriffs. Aus diesem Anlass findet im Juni eine Aktionswoche für Demokratie und Vielfalt statt. 25. Mai 2026 Mit großer Betroffenheit nimmt die Opferperspektive Abschied von Ibraimo Alberto, der am 10. April 2026 im Alter von nur 63 Jahren völlig unerwartet gestorben ist. Mit ihm verlieren wir einen langjährigen Weggefährten, Freund und Kooperationspartner.... 5. Mai 2026 Anhänger der extrem rechten Partei „Der Dritte Weg“ griffen eine Person bei einem Trödelmarkt in Buckow (Märkisch-Oderland) an. Anwesende stellten sich den Rechten mutig entgegen. Die Opferperspektive ist seit 1998 die zentrale Anlaufstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Land Brandenburg. Wir beraten Betroffene, deren Angehörige und Freund*innen sowie Zeug*innen rechter Gewalttaten – unabhängig und professionell. Unsere Berater*innen unterstützen bei der Bewältigung der psychosozialen, juristischen und finanziellen Folgen von Gewalttaten.
20. März 2026 Neue Handreichung mit Handlungsempfehlungen für Organistor*innen von Veranstaltungen und Demonstrationen zum Umgang mit rechtsextremen Bedrohungen. 4. Februar 2026 Der Flyer "Hinschauen & Handeln" bietet Handlungsempfehlungen für Betroffene und Zeug*innen von rechten, rassistischen und antisemitischen Angriffen. 5. Mai 2025 Dieser Flyer richtet sich an Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität oder ihres queeren Lebensstils angefeindet oder angegriffen wurden. Als zivilgesellschaftliche Meldestelle erfassen und dokumentieren wir systematisch rechte Gewalt in Brandenburg.
Im Stadtteil Waldstadt entfernt eine Person extrem rechte Sticker aus dem Straßenbild. Sie unterhält sich mit einem hinzukommenden Passanten über die rechte Propaganda. Plötzlich hält ein Auto neben den beiden an. Der Fahrer des Autos,
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Ein Rechter bedroht eine Person, die im Stadtteil Waldstadt einen extrem rechten Sticker von einem Laternenpfahl entfernt. Der Rechte schubst die Person, verlangt von ihr, das Entfernen der Sticker zu unterlassen und fordert sie zu
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In der Nacht zum Montag werfen Unbekannte eine brennende Fackel in den Hausflur der WK51, einem Haus mit alternativen Wohngemeinschaften. Durch die starke Rauchentwicklung muss das ganze Haus kurzzeitig evakuiert werden. Die Beratung für Betroffene rechter Gewalt braucht finanzielle Unabhängigkeit.
Aktuelles & Termine
Gedenken zum 30. Jahrestag des Angriffs auf Noël Martin
Nachruf auf Ibraimo Alberto
Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben Neonazis

Die Arbeit der Opferperspektive
Unter anderem begleiten wir Betroffene zu Terminen bei Behörden und Gerichten und helfen bei der Stellung von Anträgen sowie der Suche nach Anwält*innen und Therapeut*innen.
Die Beratung der Opferperspektive ist vertraulich, kostenlos und auf Wunsch anonym und mehrsprachig möglich.Materialien & Publikationen
Handreichung: Rechtsextreme Bedrohungen bei Veranstaltungen
Flyer: Handlungsempfehlungen für Betroffene und Zeug*innen
Flyer: Beratung für Betroffene queerfeindlicher Gewalt
Rechte Gewalt in Brandenburg
In unserer Chronik dokumentieren wir in Absprache mit den Betroffenen rechte, rassistische und antisemitische Angriffe im Land.
Einmal im Jahr veröffentlichen wir einen ausführlichen Monitoring-Bericht, in dem wir das Ausmaß rechter Gewalt im Land analysieren und damit öffentlich sichtbar und diskutierbar machen.Chronik rechter Gewalt

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